Unternehmen entwickeln

Kontinuierliche Veränderung und permanenter Wandel gehören zur Druck- und Medienindustrie wie das Papier zur Farbe. Neue Geschäftsmodelle, neue Technologien und neue Materialien fordern laufend Anpassungen und Investitionen in Technik, Mitarbeiter und Kunden. 

Strategie Unternehmensentwicklung

Ohne Strategie ist jeder Erfolg Glücksache

Alles auf Null, tabula rasa - soeben haben Sie festgestellt, dass Ihre Unternehmensstrategie in den Maku-Container gehört. Alle mühevoll erstellten Markt-, Kunden- und Wettbewerbsanalysen sind Schnee von gestern.

Die Frage ist: Kann eine Strategie überraschende Entwicklungen wie eine Corona-Pandemie oder die schnellen Veränderungen der Digitalisierung berücksichtigen und vorhersehen? 
In einer Zeit in der jeder von Agilität spricht, muss auch die Unternehmensstrategie agil sein, oder nicht!?

Wir meinen, die grundsätzlichen Inhalte einer Unternehmensstrategie haben nach wie vor Bestand. Die eigene Unternehmens-DNA in Form von Mission, Vision und Ziel bietet gerade in turbulenten Zeiten wichtige Orientierungshilfen, sie schafft Identifikation für das Management und die Mitarbeiter.

Wir meinen aber auch, dass die Entwicklung einer Strategie heute wesentlich zukunftsgerichteter sein muss. Bisher konzentriert sich die Strategieentwicklung zu stark auf Analysen, die meist auf Fakten und Zahlen von gestern beruhen. 

Doch Märkte und Technologien ändern sich schnell und nehmen auf etablierte Geschäftsmodelle und Branchen keine Rücksicht, deshalb reicht die Analyse bestehender Absatzfelder und Wettbewerber nicht aus. Strategieentwicklung heute bedeutet viel mehr sich mit den Chancen und Möglichkeiten, aber auch den Risiken von morgen zu beschäftigen, anstatt Märkte von gestern zu frisieren.

Digitalisierung - der Turbo für den Erfolg

Heute schon digitalisiert? Für eine große Anzahl der Betriebe in der Druckindustrie gibt es aktuell eine besondere Herausforderung: Die Digitalisierung - und nahezu alle Unternehmen erkennen Lücken in ihrer eigenen Digital-Strategie. 

Ohne Zweifel, die Möglichkeiten der Digitalisierung bieten riesige Chancen. Und sie entwickeln sich in atemberaubender Geschwindigkeit und verändern sich in mindestens  gleichem Tempo. Wie sollen klein- und mittelständische Unternehmen da Schritt halten, Chancen erkennen und erfolgreich umsetzen, bevor die nächste digitale Welle heran rollt. 

Doch wegducken heißt Chancen verpassen und Unternehmen, die zu viele Chancen verpassen, haben in der Regel keine positiven Erfolgsprognosen. 

Um Chancen zu nutzen ist es wichtig, Potenziale zu kennen, die vielen Facetten der digitalen Transformation an Inhalten festzumachen und auf die eigene geschäftliche Situation zu übertragen. Sinnvolle Ansätze zur Digitalisierung gibt es in jedem Unternehmen, doch welche sind die richtigen? Wie steigern Sie Ihre Performance, wie sparen Sie Kosten, wie steigern Sie den Kundennutzen?

Für den Erfolg Ihrer digitalen Transformation ist es entscheidend Ihr Unternehmen genau zu kennen - am Anfang steht die Analyse:

  • wie sind Prozesse und Abläufe organisiert?
  • wo sind Schnittstellen und Medienbrüche?
  • wo hilft Automatisierung?
  • welche Bereiche profitieren?  

Unternehmenskultur frisst Strategie zum Frühstück

Haben Sie sich heute schon geärgert? Wie oft in der Woche, am Tag oder gar stündlich ärgern Sie sich über Dinge, die doch klar sind! 

Wir stellen jedoch immer wieder fest, dass vielen Mitarbeitern viele Dinge im betrieblichen Alltag nicht klar sind. Doch anstatt Dinge so zu organisieren, so zu regeln oder so festzulegen, dass sie zukünftig funktionieren, werden die daraus resultierenden mangelhaften Ergebnisse zum Anlass genommen alles in Frage zu stellen. 

Umsätze mit schwachen Margen, fehlende Transparenz in der Kalkulation, falsche Informationen auf der Auftragstasche, umständliche Produktionswege, wiederkehrende Qualitätsprobleme, ineffiziente Fertigungsabläufe, Suchzeiten im Lager - die Ursachen für Misserfolg können vielfältig sein. Schon wenige Schwachstellen reichen, um ein eigentlich erfolgreiches Unternehmen ins Wanken zu bringen. 

Oftmals bleibt einem Unternehmen der Erfolg verwehrt, obwohl die Strategie passt. Jetzt gilt es nicht, das Unternehmen komplett neu aufzustellen und eine neue Strategie festzulegen. Vielmehr gilt es jetzt, im Detail Schwachstellen zu finden und zielgerichtet zu beheben. 

In der Praxis scheitern vier von fünf Veränderungsprojekten. Nur 20% aller Change-Projekte sind erfolgreich. Für den Erfolg sind sechs Faktoren wesentlich:

  • Allen Beschäftigten im Unternehmen muss klar sein, warum die Veränderung alternativlos ist.
  • Die Mitarbeiter müssen die neuen Anforderungen verstanden haben.
  • Zur korrekten Umsetzung brauchen  Mitarbeiter Qualifizierung und Training.
  • Abläufe, Prozesse und Schnittstellen müssen eindeutig geregelt sein. 
  • Die technische Ausstattung muss den  neuen Anforderungen stand halten. 
  • Laufendes Monitoring, damit jede Führungskraft jederzeit weiß, welche Etappe des Change-Projektes gerade erreicht ist und wann gezielt nachjustiert werden muss.

Weitere Informationen:

Jens Meyer

Geschäftsführer
Unternehmensentwicklung / Prozessoptimierung 

Tel.: +49 89 330 36 210   Email: j.meyer@pxm-sued.de

Gerald Walther

Prozessoptimierung / Kostenmanagement / CO2-Klimainitiative

Frankfurt Tel.: +49 69 95 96 78 17 / Kemnat Tel.: +49 711 450 44 65 Email: g.walther@pxm-sued.de